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Informationen zum Dokument  BGer 1C_435/2007  Materielle Begründung
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BGer 1C_435/2007 vom 26.03.2008
 
Tribunale federale
 
{T 0/2}
 
1C_435/2007
 
Urteil vom 26. März 2008
 
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
 
Besetzung
 
Bundesrichter Féraud, Präsident,
 
Gerichtsschreiber Pfäffli.
 
Parteien
 
X.________,
 
Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern, Schermenweg 5, Postfach, 3001 Bern.
 
Gegenstand
 
Führerausweisentzug,
 
Beschwerde gegen den Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern vom 7. November 2007.
 
Erwägungen:
 
1.
 
Die zuständige Untersuchungsrichterin Bern-Mittelland verurteilte X.________ mit Strafmandat vom 14. Juni 2007 wegen Missachtens des Vortritts beim Linksabbiegen zu einer Busse von Fr. 300.--. In der Folge entzog das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern X.________ mit Verfügung vom 8. August 2007 den Führerausweis für Motorfahrzeuge für einen Monat. Gegen diese Verfügung erhob X.________ Beschwerde bei der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern. Diese wies die Beschwerde mit Entscheid vom 7. November 2007 ab. Die Rekurskommission kam zusammenfassend zum Schluss, dass der Rekurrent durch sein Fehlverhalten eine erhebliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer geschaffen habe. Durch die Wucht des Aufpralls sei an beiden Fahrzeugen ein recht hoher Sachschaden entstanden. Es sei einem glücklichen Zufall zuzuschreiben, dass durch den Unfall nicht auch noch Personen verletzt wurden. Verschulden und Gefährdung seien mittelschwer, weshalb sich der verfügte Ausweisentzug als gesetzlich begründet und angemessen erweise.
 
2.
 
X.________ führt mit Eingabe vom 6. Dezember 2007 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) gegen den ihm erst im Dispositiv zugestellten Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern vom 7. November 2007. In der Folge teilte ihm das Bundesgericht mit Schreiben vom 13. Dezember 2007 mit, er könne nach Erhalt des begründeten Entscheids seine Beschwerde innert 30 Tagen mit der notwendigen Begründung versehen. Dabei machte ihn das Bundesgericht auf die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG aufmerksam. Nach Erhalt des begründeten Entscheids reichte X.________ am 15. März 2008 eine Beschwerdeergänzung ein.
 
Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
 
3.
 
Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Art. 95 ff. BGG nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
 
Vorliegend setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den Ausführungen im angefochtenen Entscheid vom 7. November 2007 auseinander. Er legt nicht dar, inwiefern die Rekurskommission Recht verletzt haben sollte, als sie die vom Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt verfügte Massnahme bestätigte und die Beschwerde abwies. Da die vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheids darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
 
4.
 
Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG).
 
Demnach erkennt der Präsident:
 
1.
 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
 
2.
 
Es werden keine Kosten erhoben.
 
3.
 
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern und der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern schriftlich mitgeteilt.
 
Lausanne, 26. März 2008
 
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
 
des Schweizerischen Bundesgerichts
 
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber :
 
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