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Informationen zum Dokument  BGer 6B_565/2012  Materielle Begründung
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BGer 6B_565/2012 vom 01.11.2012
 
Bundesgericht
 
Tribunal fédéral
 
Tribunale federale
 
{T 0/2}
 
6B_565/2012
 
Urteil vom 1. November 2012
 
Strafrechtliche Abteilung
 
Besetzung
 
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
 
Gerichtsschreiber C. Monn.
 
 
Verfahrensbeteiligte
 
X.________,
 
Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
 
Beschwerdegegnerin.
 
Gegenstand
 
Revision (Strafmandat),
 
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts
 
des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer,
 
vom 11. August 2012.
 
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
 
1.
 
Die Vorinstanz trat am 11. August 2012 auf ein Revisionsgesuch gegen ein Strafmandat des Untersuchungsrichteramtes III Bern-Mittelland vom 29. September 2010 nicht ein, weil der Beschwerdeführer bereits im Einspruchsverfahren gegen das Mandat hätte geltend machen können, dass er nicht Halter des in Frage stehenden Fahrzeugs sei und nicht er unweit seines Domizils geparkt habe (angefochtener Entscheid S. 3 E. 7). Vor Bundesgericht könnte nur geprüft werden, ob die Vorinstanz auf diese Vorbringen im Rahmen eines Revisionsverfahrens hätte eintreten müssen. Mit dieser Frage befasst sich der Beschwerdeführer indessen nicht. Stattdessen bestreitet er nur erneut seine Täterschaft. Mit dieser Frage, die von der Vorinstanz nicht geprüft wurde, kann sich das Bundesgericht nicht befassen. Auf die Beschwerde ist mangels hinreichender Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
 
2.
 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
 
Demnach erkennt der Einzelrichter:
 
1.
 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
 
2.
 
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
 
3.
 
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
 
4.
 
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
 
Lausanne, 1. November 2012
 
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
 
des Schweizerischen Bundesgerichts
 
Der Einzelrichter: Schneider
 
Der Gerichtsschreiber: Monn
 
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