VerfassungsgeschichteVerfassungsvergleichVerfassungsrechtRechtsphilosophie
UebersichtWho-is-WhoBundesgerichtBundesverfassungsgerichtVolltextsuche...

Informationen zum Dokument  BGer 6B_706/2013  Materielle Begründung
Druckversion | Cache | Rtf-Version

Bearbeitung, zuletzt am 16.03.2020, durch: DFR-Server (automatisch)  
 
BGer 6B_706/2013 vom 19.08.2013
 
{T 0/2}
 
6B_706/2013
 
 
Urteil vom 19. August 2013
 
 
Strafrechtliche Abteilung
 
Besetzung
 
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
 
Gerichtsschreiber C. Monn.
 
 
Verfahrensbeteiligte
 
X.________,
 
Beschwerdeführer,
 
gegen
 
Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden, Sennhofstrasse 17, 7001 Chur,
 
Beschwerdegegnerin.
 
Gegenstand
 
Revision,
 
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, I. Strafkammer, vom 19. Juni 2013.
 
 
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
 
 
1.
 
Das Kantonsgericht von Graubünden wies am 19. Juni 2013 ein Revisionsgesuch ab, soweit es darauf eintrat, weil der Beschwerdeführer keine neuen erheblichen Tatsachen oder Beweismittel, welche dem Richter zur Zeit der früheren Verurteilung nicht bekannt waren, namhaft gemacht und insbesondere nicht begründet hatte, weshalb und aufgrund welcher neuen, erheblichen Tatsachen oder Beweismittel die früheren Urteile fehlerhaft sein sollten (Verfügung S. 4). In seiner Eingabe beim Bundesgericht schildert der Beschwerdeführer einfach seine Sicht der Angelegenheit, ohne dass er sich mit der angefochtenen Verfügung befassen und darlegen würde, weshalb diese seiner Ansicht nach gegen das Recht verstossen sollte. Da er dies unterlässt, und das Bundesgericht sich materiell mit der früheren Verurteilung nicht befassen kann, genügt die Beschwerde den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
 
 
2.
 
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Da sich der Beschwerdeführer zu seinen finanziellen Verhältnissen nicht äussert und dazu auch der angefochtenen Verfügung nichts zu entnehmen ist, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht.
 
 
Demnach erkennt der Einzelrichter:
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
 
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
 
3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
 
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
 
Lausanne, 19. August 2013
 
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
 
des Schweizerischen Bundesgerichts
 
Der Einzelrichter: Schneider
 
Der Gerichtsschreiber: C. Monn
 
© 1994-2020 Das Fallrecht (DFR).